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Passauer Platz

646 Jahre wachgeküsst. Essenz einer Residenz.Geschichte? Geschrieben. Vergangenheit: vergegenwärtigt.Unikat definiert. Sie dürfen Kunst dazu sagen.

Blick durch eine Gasse zwischen Altbaufassaden auf die gotische Kirche Maria am Gestade
Die Umgebung der Wohnung
Die Kirche Maria am Gestade mit hohen gotischen Maßwerkfenstern und steilem Ziegeldach
Ein Meisterwerk der Gotik
Blick hinauf zum Turm von Maria am Gestade und einer gelben Gründerzeitfassade
Eine Skyline für zeitlose Feingeister

Residenz mit Provenienz: seit 1380 urkundlich belegt. Bis ins 18. Jahrhundert Wiener Amtssitz der Passauer Bischöfe. Via Bogengang mit Gotikkirche Maria am Gestade verbunden.

Schlafzimmer mit grünem Polsterbett und hohen Fenstern
Moderne Eleganz
Kücheninsel mit gerillter Front unter einer Pendelleuchte, dahinter Stuckwände
Stuck trifft auf klare Linien

Auf 130 Quadratmetern im dritten Stock eines Hauses aus 1897 am Passauer Platz entsteht eine Konzeptwohnung von Thomas Bonstingl nach einem Credo: Wiener Herkunft. Italienische Vollendung.

Wohnzimmer mit Kronleuchter, grünem Sofa, zwei Loungesesseln und Marmorwand
Historische Großzügigkeit, in die Gegenwart übersetzt

Ein Einzelstück im Ersten.Wiederhergestellt für die Ewigkeit.Von den Meistern des Altbaus.

Hände schleifen eine alte Kassettentür mit Schleifpapier ab

Ab jetzt auf dem Markt: eine Konzeptwohnung von Bonstingl – Meister des Altbaus

Am Passauer Platz wird Altbau vollendet. Und zwar von einem, der es kann: Thomas Bonstingl führt dieses Unikat aus 1897 zurück zu seiner Substanz. Mit Stuck, Farben und Oberflächen, die dem Original entsprechen, stringentem Interior Molteni&C und Armaturen von Gessi. Wir wiederholen uns nur einmal und das sehr gerne: Sie dürfen Kunst dazu sagen.

Bonstingl – Meister des Altbaus
Ein Handwerker spachtelt eine Altbauwand neben einer weißen Flügeltür

„Die Substanz war immer da. Der Meister erkennt sie, legt sie offen und vollendet ein vor langer Zeit begonnenes Werk im Geiste seiner Musen.“

Thomas Bonstingl
Esszimmer mit langer Tafel und Pendelleuchten, durch die hohen Fenster sind gotische Maßwerkfenster zu sehen

Triumvirat des Schönen:Hier regiert Stil. Für immer.

Wohnsalon mit Kronleuchter, grünem Samtsofa, zwei Loungesesseln und grüner Marmorwand zwischen Holzpaneelen

Von Wien nach Mailand.Und retour.

Die Idee entstand in Mailand: eine Wohnung nicht mit einzelnen Möbeln zu füllen, sondern Architektur, Material und Interior aus einem Guss zu kreieren. Molteni&C fertigt seit 1934 in Giussano Möbelkunstwerke und war vom Vorhaben begeistert. Am Salone del Mobile 2026 stieß Gessi dazu, deren Armaturen sich in den besten Badezimmern der Welt ihr Andenken verschaffen.

Wohnzimmer mit grünem Samtsofa, Loungesesseln und Marmorwand vor hohen Fenstern

Raum für Seele:Treten Sie ein

Die architektonischen Geister der Vergangenheit treffen auf ein modernes Wohnkonzept nach den höchsten internationalen Standards: Molteni als Layer, Gessi als Insel im Badezimmer.

26 m² – Die grifflose Designküche verschwindet hinter dunklen Fronten und tritt erst auf, wenn man sie braucht. Die geriffelte Insel mit feinen Lichtlinien trennt Küche und Essbereich, ohne sie zu trennen. Gekocht wird mit Blick auf Stuck.

Küche mit dunklen Einbauten, Kücheninsel und Esstisch
Kücheninsel mit gerillter Front unter einer Pendelleuchte, dahinter Stuckwände
Esszimmer mit langer Tafel und Pendelleuchten, durch die hohen Fenster sind gotische Maßwerkfenster zu sehen

Passauer Platz 2, 1010 Wien

Idylle im Zentrum

Tiefer Graben, Hoher Markt, Rotenturmstraße, Stephansplatz, der Donaukanal: Alles in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Und dennoch liegt der Passauer Platz versteckt: ein kleines, ruhiges Idyll im Schatten von Maria am Gestade. Hier steht die Innenstadt für einen Moment still.

Kulinarik

Park Hyatt Vienna
3 Min
Konstantin Filippou
15 Min
Silvio Nickol im Palais Coburg
20 Min
Hotel Sacher
17 Min
Steirereck (10 Min mit dem Auto)
25 Min

Kunst & Kultur

im Kinsky
5 Min
Burgtheater
8 Min
Dorotheum
13 Min
Albertina
16 Min
Staatsoper
18 Min
Kunsthistorisches Museum
18 Min

Shopping

Goldenes Quartier
5 Min
Kohlmarkt
7 Min
Graben
9 Min

Wasser & Orte

Maria am Gestade
2 Min
Donaukanal
8 Min
Stephansplatz
11 Min

Der Ort und seine Geschichte

um 1200

Wo heute der Passauer Platz liegt, fiel das Gelände einst steil zu einem Arm der noch ungezähmten Donau ab. Am Ufer – dem Gestade – legten Schiffe mit Salz und Waren an; der nahe Salzgries erinnert noch daran. Über dem Wasser stand die Kirche der Donauschiffer: Um 1200 wird Maria am Gestade erstmals ausdrücklich erwähnt. Nach dem Stadtbrand von 1262 neu errichtet, wurde sie zum Mittelpunkt des Viertels am Fluss.

Historische Fotografie der Westfassade von Maria am Gestade mit gotischem Portal und Turm, umgeben von Dächern
Andreas Groll, um 1855
Holzstich der Fischerstiege: eine schmale, von Bögen überspannte Treppengasse mit Passanten
Die Gartenlaube, 1891
Aquarell des Donaukanals mit Fischerbooten, einer Brücke und der Häuserzeile der Inneren Stadt
Ludwig Hans Fischer

1380

1380 wird das Haus am heutigen Passauer Platz 2 erstmals urkundlich erwähnt. 1415 erwarb es der Bischof von Passau, zu dessen Diözese Wien damals noch gehörte. Als Passauer Renthof blieb es bis ins 18. Jahrhundert bischöflicher Besitz. Die Passauer Offiziale amtierten Tür an Tür mit Maria am Gestade, mit der Kirche über einen Bogengang verbunden. Der bekannteste unter ihnen, der spätere Kardinal Melchior Khlesl, wohnte hier von 1590 bis 1600.

Radierung des alten Passauer Hofs mit Holzbauten im Hof und der Kirche Maria am Gestade dahinter
Georg Christoph Wilder, um 1854
Kupferstichporträt von Melchior Khlesl mit Bart und Kragen in ovalem Rahmen
Matthäus Merian, 1662
Albertinischer Plan: mittelalterlicher Stadtplan Wiens mit Stadtmauer, Kirchen und Donauarmen
Albertinischer Plan, um 1421/22

1897

Mit den Kirchenreformen Josephs II. und dem Ende des Fürstbistums Passau 1803 ging die Passauer Zeit zu Ende; Anfang des 19. Jahrhunderts kam das Haus in private Hände. 1897 ersetzte ein neues Miethaus nach Plänen des Architekten Hermann Stierlin den alten Renthof – ein Gründerzeitbau mit hohen Räumen, Stuck und repräsentativer Eckfassade. Fünf Jahre später, 1902, erhielt der kleine Platz vor der Kirche offiziell seinen Namen: Passauer Platz.

Schwarzweißfotografie des Eckhauses Passauer Platz 2 mit Turmaufsatz und dem Café Passauer Hof im Erdgeschoss
Bruno Reiffenstein, 1942
Schwarzweißfotografie der Fassade von Passauer Platz 2 neben dem Seitenportal von Maria am Gestade
Bruno Reiffenstein, 1942
Fotografie des Passauer Platzes um 1900 mit Kindern vor dem Portal von Maria am Gestade
Verlag Reinhold Entzmann & Sohn, um 1900

Heute

Heute verbindet das Haus beide Welten. Im dritten Stock führt Thomas Bonstingl eine Wohnung von 130 Quadratmetern zurück zu ihrer Substanz: Stuck, Farben und Oberflächen folgen dem Original, ergänzt um Interior von Molteni&C und Armaturen von Gessi. Vor den Fenstern ragen die gotischen Maßwerkfenster von Maria am Gestade auf – mehr als sechs Jahrhunderte Stadtgeschichte in Sichtweite.

Die Kirche Maria am Gestade mit hohen gotischen Maßwerkfenstern und steilem Ziegeldach
Blick hinauf zum Turm von Maria am Gestade und einer gelben Gründerzeitfassade
Wohnzimmer mit Kronleuchter, grünem Sofa, zwei Loungesesseln und Marmorwand
Blick durch eine Tür ins Esszimmer mit gedeckter Tafel

Die Eckdaten

Kaufpreis
€ 2.950.000
Wohnfläche
ca. 130,2 m²
Preis pro m²
€ 22.692
Zimmer
3
Etage
3. Stock, mit Lift
Baujahr
1897
Architekt
Hermann Stierlin
Heizung
Fußbodenheizung, Gasetagenheizung

Monatliche Kosten

Betriebskosten
€ 293,82
USt. auf Betriebskosten
€ 29,38
Sonstige Kosten (netto)
€ 195,32
Gesamtbelastung monatlich
€ 523,70

Diese Wohnung gibt es kein zweites Mal.

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